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Es gibt keine Pflanzengattung, die so vielfältig ist, wie die der Rosen.

Veredler sind fortwährend auf der Suche nach neuen Rosen, und jedes Jahr kommen neue Arten dazu. Rose für Rose mit unterschiedlichen Farben, Düften, Wachstumsarten und Blütenformen. Innerhalb des großen Rosensortiments finden Sie niedrig bleibende Bodendecker mit kleinen Blüten, aber auch Sträucher mit riesigen Blüten und Kletterrosen, die bis zu 20 (!) Meter hoch an einem Baum emporranken können. Es gibt sogar Rosen ohne Dornen.

Rosensträucher mit großen Blüten

Rosen mit großen Blüten werden mitunter auch als Teehybriden bezeichnet. Dabei handelt es sich um Rosensträucher mit robusten Trieben und großen Blüten, eine oder mehrere je Trieb. In dieser Gruppe finden wir zahlreiche schöne, dauerblühende Sorten, die ab Mitte Juni bis weit in den Herbst hinein blühen. Rosen aus dieser Gruppe müssen jedes Jahr beschnitten werden, damit sie schön bleiben.

Sträucher mit Buschrosen

Buschrosen sind wegen ihrer enorm reichen Blüte beliebt. Die Blüten bilden eine Art Traube. Die Vielfalt innerhalb dieser Gruppe ist groß, sowohl, was die Farbe, die Blütenform als auch die Höhe betrifft. Es gibt Exemplare mit großen Blüten (Floribunda) und Exemplare mit sehr vielen kleineren Blüten (Polyantha). Und es gibt Miniaturrosen, die maximal 40 cm hoch werden, oder Patiorosen, die nur circa 30 bis 50 cm hoch wachsen. Die beiden letzteren machen sich auch gut im Topf auf Terrasse oder Balkon. Rosen aus dieser Gruppe müssen alljährlich zugeschnitten werden, damit sie gesund bleiben.

Botanische Rosen

Botanische Rosen oder wilde Rosen stammen ursprünglich aus der nicht kultivierten Natur. Sie wachsen vielfach auch etwas wilder als kultivierte Rosen. Ein bekannte Art ist die Kartoffel-Rose (Rosa rugosa). Rosen aus dieser Gruppe sind extrem robust. Die Blütezeit ist etwas kürzer, aber die Blüten duften herrlich und locken viele Bienen an. Darüber hinaus bilden sie zahlreiche Hagebutten, die sich optimal für die Herstellung von Marmelade oder anderer Produkte eignen. Botanische Rosen sind deshalb auch eine schöne und nützliche Ergänzung in einem essbaren Ziergarten oder einem Gemüsegarten. Mit ihrer natürlichen Ausstrahlung passen sie auch gut in einen wilden Garten. Im Prinzip muss man botanische Rosen nicht zuschneiden. Wenn sie jedoch zu groß werden, kann man sie nach Bedarf eindämmen. Alle kultivierten Rosen stammen von Rosen aus dieser Gruppe ab.

Kletterrosen

Kletterrosen wachsen, wie der Name bereits sagt, in die Höhe. Es gibt botanische, großblütige und kleinblütige Kletterrosen in zahlreichen Farben. Die Triebe müssen gestützt werden. Sie können eventuell an einem alten Baum, einem Zaun, einer Pergola oder einem Obelisk emporranken. Auch wenn Sie keinen eigenen Garten haben, können Sie einen Pflasterstein entfernen und eine Kletterrose an der Fassade entlang wachsen lassen. Es gibt sogar Arten, die sehr gut an einer nach Norden ausgerichteten Wand gedeihen. Sie müssen die Rose beim Klettern ein wenig unterstützen, denn Rosen können sich nicht selbst halten, wie etwa ein Efeu.

Ramblerrosen ist die Bezeichnung für Kletterrosen, die enorm wachsen. Mitunter trifft man auch auf die Bezeichnung Lianenrosen. Sie können bis zu 4 Meter hoch werden und manche ranken sogar 20 Meter in die Höhe. Sie zeichnen sich durch eine Unmenge kleiner Blüten aus. Zahlreiche Ramblerrosen entwickeln nach der Blüte unzählige Hagebutten. Sie können sie über einen Schuppen wachsen lassen, oder einen alten Baum neu beleben, indem Sie eine Ramblerrose davor pflanzen. Die neuen Ramblerrosen überraschen nach dem Sommer mit einer zweiten Blüte.

Rosenstauden

Die Gruppe der Strauchrosen besteht aus ganz unkomplizierten Rosen. Sie entwickeln häufig kleine Blätter und viele Blüten. Die Einsatzmöglichkeiten für Strauchrosen sind schier endlos, von herrlichen Rosenhecken bis zur Bepflanzung größerer Rosenbeete. Die meisten Arten gedeihen gut im Halbschatten. Der große Vorteil der Strauchrosen besteht darin, dass sie kaum Pflege erfordern. Man muss sie erst nach circa 3 Jahren zurückschneiden; sie blühen auch ohne jährlichen Zuschnitt sehr üppig.

Stammrosen

Stammrosen sind Rosen aus den anderen 5 Gruppen, die jedoch an einem langen Stamm wachsen. Die Stämme wachsen nicht weiter in die Höhe, sie werden nur dicker. Sie sind in verschiedenen Größen erhältlich, von 50 cm bis 1,5 Meter. An den höheren Stämmen befinden sich häufig Kletterrosen, die elegant nach unten hängen. Sie gedeihen in Töpfen, sind aber auch schön in einem Blumenbeet zwischen niedrigen Pflanzen. Damit verleihen Sie Ihrem Garten auch etwas höhere Pflanzen. Stammrosen müssen jedoch gepflegt werden, wenn sie schön bleiben sollen.

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